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Fragen rund um Ferngläser
19. April 2017
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Stromerzeugung beim Camping

Strom beim Camping

Steht der Urlaub bevor, stellt man sich jedes Jahr aufs Neue einige grundlegende Fragen. Wohin soll die Reise gehen? Wollen wir in einem Hotel, einer Ferienwohnung oder in einem Zelt oder Wohnmobil übernachten? Immer mehr Urlauber entscheiden sich für Urlaub auf einem Campingplatz. Mittlerweile sind die meisten Plätze mit Strom versorgt, doch es kann auch immer wieder vorkommen, vor allem in touristisch nicht so erschlossenen Gegenden, dass kein Stromanschluss zur Verfügung steht. Auch beim Campen in der freien Natur ist kein Stromanschluss vorhanden. Da man jedoch auf diesen Standard nicht verzichten möchte, muss man sich vorab über Möglichkeiten der Stromversorgung erkundigen und Gedanken machen. Informationen zum Thema Notstromaggregate und alternative Möglichkeiten finden Sie auch auf der Webseite: www.notstromaggregate-kaufen.de.

Strom beim Camping

Camping ohne Strom? Das ist zwar möglich, aber wer will das schon? Die Annehmlichkeiten möchten die wenigsten missen – Foto: Ifness / Bigstock

Welche Möglichkeiten der Stromerzeugung gibt es?

Mittlerweile bietet der Markt eine Vielzahl an Möglichkeiten um beim Camping seinen Strom selbst zu produzieren. Zu erst sollte man sich darüber im Klaren sein, welche Art von Aggregat man benötigt. Dafür ist die Campingart ausschlaggebend. Für einen entspannten Urlaub mit Wohnmobil braucht man ein anderes Gerät als für einen lauen Abend mit Zelt an einem Baggersee. Viele Generatoren sind recht laut, je höher die Leistung desto lauter, weshalb man ihn vorher testen sollte. Denn nichts kann einen Urlaub mehr verderben, als Nachbarn, mit denen man es sich verscherzt hat, weil der Lärmpegel zu hoch ist und er sich gestört fühlt. Die Geräte können den üblichen 230 Volt Wechselstrom aber auch den 12 Volt Gleichstrom erzeugen. Es gibt sie außerdem mit unterschiedlichen Leistungen bis hin zu 4 kW.

Möglichkeiten der Stromerzeugung

Benzinaggregat

Das mit Benzin betriebene Gerät gehört, neben dem Dieselbetriebene, zu den Klassikern. Man kann bei diesen Arggregaten zwischen einem 2- und 4 Taktmotor wählen. Man sollte jedoch dabei beachten, dass bei einem 2 Taktmotor ein Benzin-/Ölgemisch getankt werden muss. Das Mischverhältnis kann der Betreiber aus der Bedienungsanleitung entnehmen. Bei einem 4 Taktmotor-Gerät reicht normaler Benzin zur Betankung. Ein weiterer Vorteil eines Viertakters ist die geringere Geruchsbildung.

Dieselaggregat

Zum einem mit Diesel betriebenen Aggregat sollte man greifen, wenn das Gerät eine lange, gleichmäßige und ruhige Laufzeit und einen gleichzeitig geringen Verbrauch erzeugen soll. Auch der kostengünstigere Diesel führt zu einer geringeren finanziellen Belastung, als bei einem Benzinaggregat. In der Anschaffung ist das Dieselgerät jedoch um einiges teurer. Weiterhin ist es schwerer und die Lautstärke ist höher, als bei den Benzinaggregaten.

Gasaggregat

Da Gas deutlich günstiger als Benzin und Diesel ist, punkten diese Geräte vor allem bei den sparsameren Nutzern. Meist wird beim Zelten oder im Wohnwagen die Kochstelle bereits mit Gas betrieben, wodurch sich ein Gasgerät anbietet. Die Generatoren gibt es mittlerweile in verschiedenen Größen und mit unterschiedlicher Leistung.

Solarladegerät

Strom über ein Solargerät zu gewinnen, macht in erster Linie unabhängig. Solarzellen funktionieren so, dass das Sonnenlicht aufgefangen und in elektrische Energie umgewandelt wird. Es gibt viele verschiedene Zellen auf dem Markt, die auch unterschiedliche Leistung erbringen. Deshalb sollte man sich auch hier in erster Linie darüber im Klaren sein, für was man Strom über Solar gewinnen möchte. Beim Camping verbraucht man am Tag durchschnittlich 20 Ah. An einem schönen Sommertag mit 16 Stunden Sonnenschein produziert eine Solarzelle zwischen 20 und 25 Amperestunden. Im Frühling und Herbst scheint die Sonne jedoch meist deutlich weniger, so dass man zu diesen Jahreszeiten eher noch ein zweites Modul besitzen sollte. Bezüglich der Montage werden die Module auf das Fahrzeugdach geklebt.

Da man jedoch mit dem Kable durch das Chassis durch muss, sollte man das montieren von einem Fachmann durchführen lassen, da die Dichtheit des Daches garantiert werden muss. Im Inneren des Fahrzeugs wird der Solarregler und die Ladekontrolleinheit befestigt. Die neueren Campingmodelle sind mittlerweile schon auf den Einsatz von Solarmodulen vorbereitet, so dass nur noch die passenden Kabel verlegt und mit der Bordelektronik verknüpft werden müssen. Wer die optimale Sonnennutzung erreichen möchte, sollte auf ein bewegliches Modul zurückgreifen. Dieses wird dann entweder manuell per Hand in die richtige Position gebracht oder mittels einer vom GPS gesteuerten Justierung automatisch dem Sonnenstand angepasst. Leider sind diese Modelle mittlerweile noch sehr teuer.

Möchte man das Ladegerät nur zum Aufladen von Smartphone, Fotokamera oder Tablet nutzen, dann reicht ein kleines und tragbares Modell. Man bezeichnet diese Geräte als Powerbanks. Hierbei kann man wählen, ob das Ladegerät einen Akku haben soll, der den Strom speichert oder ob das Gerät direkt aufgeladen werden soll. Je nachdem, welche Erwartungen man an diese Ladegeräte hat, gibt es verschiedene Größen. Die größeren Geräte ermöglichen es, dass ein Handy oder Tablet bis zu 10 Mal mit einer Ladung aufgeladen werden kann. Doch je höher die Ladekapazität desto größer auch das Gerät.

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